1/️5 OPC UA: Die "versteckten Schulden" in der Fertigung reduzieren
Oliver Herzig

Alle sprechen über Industrie-4.0-Daten, aber niemand spricht über die hohen Kosten und die Komplexität der Anbindung von Werkzeugmaschinen und Softwarelösungen.
In vielen Werken ist "Konnektivität" eine Zusammenfassung vieler Protokolle: Fanuc FOCAS, Beckhoff ADS, Siemens S7 und Modbus. Während diese einzeln funktionieren, erzeugt ihre Verwaltung im grossen Massstab einen enormen Overhead für IT- und OT-Teams.
Warum eine Single-Protokoll-Strategie (mit OPC UA) wichtig ist:
- Entkopplung = Einfachheit: Wenn Sie OPC UA verwenden, entkoppeln Sie Ihre Datenstrategie von Ihrem Hardwareanbieter. Ihr MES oder SCADA sollte keinen individuellen Treiber für jede neue Werkzeugmaschine in der Fertigung benötigen. Es sollte eine Sprache sprechen, unabhängig von der CNC- oder SPS-Marke.
- Reduzierung der Angriffsfläche: Sicherheit ist schwieriger zu verwalten, wenn Sie Dutzende verschiedener Ports für unterschiedliche Protokolle öffnen. Der Wechsel zu einem einzigen Protokoll ermöglicht ein Zero-Trust-Konzept, das tatsächlich handhabbar ist.
- Operative Exzellenz: Wenn Sie Verbindungsprobleme haben, sollten Sie nicht fünf verschiedene proprietäre (und oft veraltete) Diagnosetools benötigen. Ein standardisierter OPC-UA-Browser ermöglicht es Ihrem Team, Datenpunkte über die gesamte Maschinenflotte zu überprüfen.
Eine Single-Protokoll-Strategie zielt darauf ab, die Gesamtbetriebskosten für Ihre Fertigungsdaten zu senken. Die Standardisierung der Protokollschicht ist der erste Schritt, um Ihre Fertigung skalierbar zu machen.